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KFD St. Marien - Frauengemeinschaft |
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KFD St. Marien mit neuem VorstandIm Dezember 2009 haben die Mitglieder der KFD St. Marien nach längerer Vakanz einen neuen Vorstand gewählt. Vorstandssprecherin ist Frau Martina Peine. Ferner gehören dem Vorstand an Christina Behler, Angelika Borgiel, Christiane Loh und Gabriela Scholz. Die diesjährige Mitgliederversammlung fand am 2. Februar, dem Patronatfest Mariä Lichtmess statt. im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien und einem gemütlichen Kaffeetrinken wurden während der Mitgliederversammlung auch zahlreiche Frauen für ihre langjährige Treue zur KFD ausgezeichnet. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Brunhilde Bäumer und Marianne Schafmeister geehrt. Bereits seit 40 Jahren gehören Christa Bosse, Berta Hoppe, Johanna Michels und Hedwig Vorschütz der Frauengemeinschaft an. Großer Dank der versammelten Frauen galt auch den ausgeschiedenen Helferinnen der KFD: Ilse Busch, Brigitte Kraut, Helga Pelka und Karin Tegethoff. In diesem Jahr hat die KFD St. Marien einige Aktivitäten geplant. Vorgesehen sind unter anderem eine Besinnung zur Fastenzeit, ein Frauenfrühstück am 17. April, ein Halbtageswallfahrt, ein Tagesbesuch sowie ein Besuch der Freilichtbühne in Bökendorf. Ferner findet einmal im Monat jeweils am Montag um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche bzw. während der Sommermonate um 19.00 Uhr in der Burgkapelle die Gemeinschaftsmesse der Frauen statt. 100 Jahre Engagement und Einsatz für Andere durch die „Altstadt-Frauen" (1906 - 2006) Warburg (sf). Unter dem Motto „Mache dich auf und werde Licht" feierten die 200 Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Warburg-Altstadt „kfd St. Marien" am Samstag im Arnoldihaus ihr einhundertjähriges Bestehen. Gegründet am 2. Dezember 1906 durch Pastor Ludwig Hagemann war sie eine der ersten Frauengemeinschaften im Erzbistum Paderborn. Heute ist die kfd in Deutschland mit mehr als 620.000 Mitgliedern in 6000 pfarrlichen Gruppen Deutschlands größter Frauenverband. In den Pfarrgemeinden sind die kfd zum einen die Interessenvertretung von Frauen innerhalb der Kirche und der Gesellschaft. Sie bilden jedoch auch eine Gemeinschaft, sind Begegnungsstätte für ihre Mitglieder und bieten kulturelle und soziale Dienste. Während des Dritten Reichs wurde der Verband der Katholischen Frauengemeinschaften im Zuge der Gleichschaltung überwacht und ab 1939 verboten. Die Aufgaben wurden im Rahmen der Gemeindearbeit teilweise fortgeführt und die Frauengemeinschaften in den Jahren nach dem Krieg gründeten sich die Frauengemeinschaften erneut. In Warburg traf man sich zunächst in Privatwohnungen bis seit 1972 das frisch restaurierte Arnodihaus die Heimat und der Begegnungsort aller Veranstaltungen der Altstadt-Frauen wurde. Seit dem Oktober 1982 ist es Tradition, an jedem dritten Freitag im Monat eine Abendmesse zu feiern: Für die lebenden und die verstorbenen Frauen der Gemeinschaft. Die Altstäder „kfd St. Marien" mit ihren 200 Mitgliedern nennt als Ziele die religiöse Erneuerung in den Familien und caritative Hilfe in sozialen Lagen. Zu den jährlichen Aktivitäten der Frauengemeinschaft gehören Wallfahrten, Vorträge zu verschiedenen Themenbereichen, Theaterfahrten und Grillabende, Kreativkurse, der Tagesausflug und die Weihnachtsfeier. Den Höhepunkt des Jahres bildet das Patronatsfest an Maria Lichtmess (2. Februar), bei dem zugleich die Generalversammlung der Frauengemeinschaft abgehalten wird. Eine lange und schöne Tradition hat auch das Feiern der Weiberfastnacht auf der Fleetdiele des Arnodihauses, die zahlreiche Frauen aus dem gesamten Stadtgebiet anzieht. Den Festvortrag zur Hundertjahrfeier im vollbesetzten Arnodihaus hielt die Diözesanvorsitzende Anna-Maria Mette aus Arnsberg. Sie rekapitulierte das Leben von Frauen zur Zeit der Gründung und stellte die Veränderungen in Alltagsleben und Biographie durch die Entwicklungen in Technik, Gesundheitswesen und Verkehr der letzten hundert Jahre dar. Als Diöziösevorsitzende liegt ihr besonders die Bildung am Herzen und so erinnerte sie an die verschiedenartigsten Vortrags- und Seminarangebote für die Mitglieder der Frauengemeinschaft, in denen zum Beispiel Rentenrecht, Bio- und Gentechnik und medizinische Fragen aus dem Blickwinkel und nach den spezifischen Interessen von Frauen beleuchtet werden. Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Müntefering, selbst Mitglied der „kfd St. Marien", überbrachte herzliche Glückwünsche der Stadt Warburg und stellte den Wert der Aktivitäten im sozialen Bereich heraus: Das Kümmern um die Mitmenschen. Die Frauengemeinschaft sei ein „enorm wichtiger Faktor" innerhalb der Katholischen Kirche. Das beste Kompliment der Mitbürger sei übrigens der kurze einprägsame Name „Altstadt-Frauen", wie man ihn einer Gruppe dann gibt, wenn man sie mag, respektiert und achtet. Brunhilde Gronau-Leifels nahm als Vorsitzende der Altstadt-Frauen das 100-jährige Bestehen zum Anlass, alle noch lebenden ehemaligen Vorstandsmitglieder zu ehren und ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement zu danken. Ein herzlicher Dank ging ging zunächst an die ehemaligen ersten Vorsitzenden Anita Wiemers (1982 bis 1993) und Ilse Busch (1993 bis 2004) sowie die ehemaligen zweiten Vorsitzenden Cecilie Graut (1984 bis 1993) und Hildegard Blömeke (1967 bis 1972). Eine Anerkennung ihres Einsatzes erfuhren auch an die früheren Vorstandsmitglieder Brigitte Kraut (1986 bis 1997), Karin Tegethoff (1986 bis 1997), Erika Reinke (1993 bis 2004), Marlene Böhm (1993 bis 2004) und Monika Stromberg (1993 bis 2005). Silke Freudenstein
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